Protokoll

 

Sitzung des Ausländerbeirats der Stadt Marburg

 

vom 21. Dezember 2006, 18:30 im Sitzungssaal des Bauamt

Barfüßerstraße 11

 

 

 

 

Anwesend:                                                               Herr Dr. Baraki, Frau Engel, Frau Kobla Andela, Herr Palacios Pazmino, Frau Petrosjan, Herr Rezzonico, Frau Haqani.

 

Entschuldigt fehlen:                                               Frau Nasarov.

 

Unentschuldigt fehlen:                               Herr Abkari, Frau Kortam, Frau Amdjadi.

 

Gäste:                                                           Frau Ehrlich (Mitarbeiterin des Ausländerbeirats),

 

Schriftführung:                                            Frau Ehrlich

 

Leitung:                                                        Herr Dr. Baraki 

 

 

 

Top 1        Begrüßung

 

Herr Dr. Baraki begrüßt die Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Die Sitzung beginnt um 18.50 Uhr.

Zur vorgesehenen Tagesordnung werden keine Änderungswünsche vorgetragen, so dass nach ihr verfahren werden kann.

 

Herr Dr. Baraki stellt das neue Mitglied, Frau Hanifa Haqani, vor.

 

 

Top 2         Themen

 

(a)  Präsentierung der Arbeit von Frau Gizelda Maria Alves Hengstl

Frau Alves Hengstl stellt ihre Arbeit in Marburg vor. Sie arbeitet in Bereich Filmanalyse brasilianischer Filme und bietet Capoeira-Kurse an. Sie wünscht sich einen intensiven Kontakt zum Beirat.

 

(b) Auswertung „Begegnung der Kulturen“

Positiv

Negativ

Unterhaltsames, nicht religiöses Bühnenprogramm

Stände zu religiös (auch Dekoration)

Ablauf des Programmes hat einwandfrei geklappt

Bei Festlegung des Termines, muß vorab bei der Stadt angefragt werden, ob am selbigen Tag andere Veranstaltungen in der Stadt sind.

Perfekte Organisation

keine Gäste gekommen. Es waren nur Veranstalter, Beiratsmitglieder, Helfer und Freunde anwesend.

Lob an Prakikanten; haben Arbeit der Mitglieder getan

Beginn der Vorbereitung des nächsten Festes mit der Kritik des vergangenes Festes

 

Veranstaltung muß so angeboten werden, dass Gäste kommen.

 

Künstler auf Laienniveau, nicht professionell

 

Wenn am selben Tag große Stadtversammlung stattfindet, muß Fest in Gesamtprojekt integriert werden und keine Gegenveranstaltung darstellen

 

Zu wenig Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, Plakate ausdruckslos à muß enthalten, was Besucher erwarten wird.

 

Nicht alle Mitglieder haben mitgemacht à entweder mehr Mitarbeit der Mitglieder oder Aufträge an Externe, was mit erhöhten Kosten verbunden ist.

 

Idee des Festes an Profis übergeben, da weder Mitglieder noch Praktikanten erfahren sind.

 

Kleinerer Raum als Stadthalle à Marktplatz auffälligerer Raum als Stadthalle

 

Man muß sich überlegen, wo das Problem lag?

 

Beirat kann sich nicht für Monate in die Vorbereitung eines Festes stürzen, sondern muß inhaltlich arbeiten.

 

(c) Kommunale Altenplanung in der Stadt Marburg

Der Beirat sieht die Beantwortung des Rasters für die Erstellung des Konzeptes der Kommunalen Altenplanung, eine Anfrage des Fachdienstes Soziale Leistungen, nicht als Anliegen, das Ausländer betrifft. Zudem ist ein fachspezifisches Wissen von Nöten, um fachkundig antworten zu können.

Da der Beirat über das Ergebnis des Konzeptes interessiert ist, wird Herr Abd Alrahman den Kontakt zu dem Fachdienst aufsuchen.

 

(d) Messestand des Ausländerbeirates

Verschoben auf die nächste Sitzung.

 

(e) Vorstellung der Marburger Hip-Hop-Gruppe

Die marburger Hip-Hop Band stellt ihre Arbeit vor und wünscht sich Unterstützung vom Beirat beim Ausfinden eines Tonstudios und der Adquirierung von Fördermitteln. Mit diesem Tonstudio möchten sie Jugendliche von der Straße holen.

Der Beirat willigt ein, wenn die Texte diskriminierungs- und gewaltfrei sind. Hierzu ist die Band aufgefordert, ihre Texte schriftlich der Geschäftsstelle zukommen zu lassen.

Entsprechen die Texte den Anforderungen des Beirates, werden die Mitglieder der Band helfen, einen geeigneten Raum und Finanzierungsmöglichkeiten zu finden.

 

(f) agah-Tagungen 2007

Der Landesausländerbeirat sucht Gastgeber für die Tagungen im Jahr 2007.

Der Ausländerbeirat Marburg erklärt sich bereit, die Betreuung einer Tagung zu übernehmen, wenn ein Raum gefunden wird. Es wird gebeten die Tagung erst ab Mai 2006 in Marburg stattfinden zu lassen.

 

 

(g) agah-Plenarsitzungen 2007

Der Landesausländerbeirat sucht noch Räume für die agah-Plenarsitzungen. Der marburger Beirat wird sich um einen Tagungsraum für Samstag, den 08. September 2007 kümmern.

 

 

Top 3        Berichte

                       

(a)  Vorbereitung der Eingebürgerungsfeier im Rathaus

Herr Dr. Baraki berichtet über das Vorbereitungstreffen und dem Ablauf der Feier.

 

(b)  Flüchtlingskonferenz in Jerusalem

Herr Dr. Baraki berichtet über seine Reise als Wissenschaftler nach Jerusalem.

 

(c)  Workshop „Qualifizierung & Weiterbildung

Frau Essert berichtet über den Workshop, in dem die Problematik in der Arbeit von Organisationen....

 

(d)  AGAH-Plenarsitzung

Kein Bericht

 

(e)  LOS-Ausschuss (Lokales Kapital für soziale Zwecke)

Kein Bericht

 

(f)   Hessischer Flüchtlingsrat

Kein Bericht

 

(g)  Runder Tisch Integration

Kein Bericht

 

(h)  Berichte aus den Ausschüssen

§  Stadtverordnetenversammlung

Kein Bericht

 

§  Haupt- und Finanzausschuss

Kein Bericht

 

§  Schul- und Kulturausschuss (14. Dez. 2006)

Turnergarten soll renoviert werden, die Renovierung ist aber zu teuer.

Die Mitglieder des Ausländerbeirates ziehen in Erwägung, dass Haus zu mieten und mit verschiedenen Vereinen ein Kulturhaus in Marburg zu eröffnen.

 

§  Ausschuss für Soziales, Jugend und Frauen

Kein Bericht

 

(i)    Berichte aus dem Büro

§  Internationale Woche gegen Rassismus

Die internationale Woche gegen Rassismus findet vom XX.- XX. März 2007 statt. In dieser Woche wird die Ausstellung „Who is Marburg“ des Beirates ausgestellt. Ferner werden Herr Terkessidis und Frau XXXXXXXXXXX kommen.

 

§  Girl’s Day

Am 27. April 2007 findet der Girl’s Day statt. Die Geschäftsstelle möchte an diesem Projekt teilnehmen.

§  Praktikannten

Ab Januar/Februar 2007 wird der Beirat zwei neue Praktikantinnen haben.

 

 

TOP 4          Anträge

                       

a)    „Erste lokale Islamkonferenz in Marburg“

Nach der ersten deutschen Islamkonferenz Ende September 2006 in Berlin wird oft davon gesprochen, daß der Dialog zwischen den in Deutschland lebenden Muslimen aus türkischer, bosnischer, iranischer, marokkanischer oder afghanischer Herkunft vor allem in der Bevölkerung und unter unmittelbarer Beteiligung der Parlamente fortgesetzt werden müsse. Ausländerbeirat und Volkshochschule der Stadt Marburg bieten unter der Leitung eines promovierten Politologen und Lehrbeauftragten der Philipps-Universität eine Plattform für einen lokalen Einstieg und laden alle am Thema interessierten zu einem ersten „Runden Tisch“ ein. Er soll regelmäßig vierteljährlich stattfinden und vorurteilsfrei Themen aufgreifen, die das Zusammenleben von Deutschen und Muslimen belasten. Veranstaltungstermine werden über die Presse, E-Mail-Verteiler und Infozettel bekannt gegeben.

Antrag wird einstimmig angenommen.

 

b)    Interne Sitzung

Der Ausländerbeirat möge beschließen, dass mindestens eine Interne Sitzung pro Jahr stattfinden muss, um einen besseren Austausch zwischen den Mitgliedern zu ermöglichen.

Haben Wahlen stattgefunden und der Beirat sich neu formiert, müsste die erste interne Legislatur-Sitzung unmittelbar nach der Wahl der Mitglieder erfolgen, damit die neuen Mitglieder ausführliche Informationen über den Beirat (was, wie, wo, wer) bekommen können.

Antrag wird auf die nächste Sitzung verlegt.

 

c)    „Einführung eines Bücherschrankes“

Einrichtung eines offenen für alle Bürger zugänglichen Bücherschranken.

Antrag wird einstimmig angenommen.

 

d)    Einführung einer Migrantenquote

Der Magistrat muss veranlasst werden, in sämtlichen städtischen Einrichtungen eine Migrantenquote einzuführen.

Der Antrag für die Stadt wurde verschoben, um ihn zu spezifizieren.

Der Antrag wird an die AGAH mit einstimmiger Zustimmung weitergeleitet.

 

 

TOP 5          Protokoll

             

Das Protokoll vom 12. Oktober 2006 wird genehmigt.

Das Protokoll vom 9. November 2006 wird genehmigt.

 

 

TOP 6          Verschiedenes

Der Vorsitzende trägt die Termine, die in der darauffolgenden Zeit stattfinden werden, vor.

                       

  Die Sitzung wird um 21: 10 Uhr geschlossen.

 

 

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       Dr. Matin Baraki                                                                           Anna Ehrlich

         Vorsitzender                                                                              Schriftführerin